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Eigenes Yoga-Studio eröffnen: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Yoga erfreut sich nach wie vor sehr großer Beliebtheit. Immer mehr Menschen entschließen sich dazu, eine Yoga Praxis in ihren Alltag mit aufzunehmen. Die steigende Nachfrage bedarf eines steigenden Angebots – und so denken immer mehr Yogalehrer und -lehrerinnen über die Gründung eines eigenen Studios nach. Die meisten Jungunternehmer und -unternehmerinnen berichten darüber, dass sie anfangs sehr lange gezögert haben, bevor sie den Schritt tatsächlich gewagt haben. Doch wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt, den Traum des eigenen Yoga-Studios zu verwirklichen?

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Die Entscheidung vom Lehrenden zum Studiobetreiber ist ein großer und bedeutender Schritt, der gute Planung voraussetzt und mitunter auch Risiken birgt. Es kommen völlig neue Verantwortungen und Herausforderungen auf dich zu, wie etwa die Finanzierung des Studios, das Aufbauen eines eigenen Kundenstamms und sehr viel Bürokratie.

Erst Erfahrungen sammeln - dann Studio gründen

Weil wir dich stets dabei unterstützen wollen, deine Visionen zu verwirklichen, fragen wir immer wieder erfolgreiche Yoga-Studios nach ihren „best practices“. Bei der Yogaworld in Stuttgart haben wir mit Karin Kipper über den richtigen Zeitpunkt für das erste eigene Yoga-Studio gesprochen. Karin ist inhaltliche und konzeptionelle Leiterin von Vyana Yoga, der Akademie für Yoga und Yogatherapie. Sie hat über die letzten Jahre viele Menschen auf ihrem Weg von der Yogaausbildung bis zur Eröffnung des eigenen Studios begleitet:


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„Starte dein eigenes Studio nicht direkt nach der Yogalehrerausbildung, sondern gib dir Zeit, um eigene Erfahrungen als Lehrerin zu sammeln. Es ist wichtig die Zeit dazu zu haben, deinen eigenen Weg zu finden. Du kannst nicht authentisch sein und es einem anderen Studio oder Lehrer nachmachen – du musst du selbst sein. Zu diesem Weg gehören Erfahrungen, Gespräche und Reisen. Es ist auch wichtig viele verschiedene Studios zu besuchen und unterschiedliche Stile kennenzulernen.“

Karin Kipper - Vyana Yoga


 

Während dieser Zeit des Lehrens und Lernens kannst du bereits den Grundstein für dein eigenes Yoga-Studio legen und dir klar machen, in welche Richtung du es nach der Eröffnung entwickeln möchtest. Schon als Yogalehrer hast du die Möglichkeit, erste Schüler für dich zu gewinnen. Viele Yogis haben laut Marcell Laudahn von YOMA nach einer gewissen Zeit einen engeren Bezug zum Lehrer bzw. Lehrerin als zum Studio. Die Chance, ein gutes Verhältnis zu deinen SchülerInnen aufzubauen und somit ihre Loyalität zu gewinnen, solltest du also bereits als Lehrer oder Lehrerin nutzen. Denn es ist sehr hilfreich, wenn du dein neues Yoga-Studio bereits mit ersten (Stamm-)Kunden starten und eröffnen kannst.

Deine Praxis ist das Fundament, auf dem du deinen Yogaweg aufbaust. Sämtliche Inhalte, die in deinem Studio unterrichtet werden, spiegeln deine Erfahrungen wider. Diese Erfahrungen aufzubauen bedarf Zeit - nimm sie dir, bevor du an das Öffnen deines Studios denkst. Vergiss nie, dass deine Praxis das war, mit dem alles begonnen hat und diese Faszination darf niemals unter den täglichen Aufgaben eines Studios leiden. Diesen Rat gibt dir Knut Rakus von Feelgoodstudio mit auf deinen Weg zur Studiogründung. 

Vergiss nicht auf den Zeit- und Kosten-Faktor

Bevor du den Schritt der Gründung wagst, mach dir einen groben Business Plan und stelle dir dabei unter anderem folgende Fragen:

  • Wie hebe ich mein Yogastudio von den vielen anderen ab?
  • Wie viele Stunden kann ich anbieten? Werde ich alle selber unterrichten?
  • Was sind meine Fixkosten?
  • Wie viele TeilnehmerInnen brauche ich, um diese zu decken?
  • Welche Variablen kosten gibt es?
  • Was sind meine Einnahmen, d.h. welche “Produkte” wird es geben (10er Blöcke, Mitgliedschaften etc.)?

Lass deine Überlegungen von jemandem checken, der dich kennt, kaufmännisches Verständnis hat und dessen Feedback du nehmen kannst, auch wenn es kritisch ist.

Auf die richtige Wahl des Studios kommt es an

Das Studio selbst ist ebenfalls ein wichtiger Punkt, den du genau bedenken solltest, betont Roland Pöschl von Ananya im Gespräch mit Eversports. Ein wesentlicher Punkt, der bedacht werden muss, ist die Lage des Studios. Du musst entscheiden, ob du dich zentral in der Stadt ansiedelst und du so die Nähe zu vielen Nachbarstudios riskierst. Oder sind vielleicht der Stadtrand bzw. eine Kleinstadt oder gar eine ländliche Region die bessere Alternative? Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln spielt in diese Entscheidung ebenfalls hinein. Auch die Räumlichkeiten des Studios selbst inklusive Nebenräumlichkeiten wie Duschen oder Umkleiden sind wichtige Faktoren.

Eversports_ananya-wienFoto: Ananya Yoga Wien © Eversports

Starte lieber klein und fein, als gleich mit vollem Risiko, meint Knut. Eröffne also lieber ein kleines Studio mit Platz für wenig Matten und geringen Fixkosten, statt dich gleich in den Kauf bzw. Umbau einer großen Immobilie zu stürzen und dich von den Fixkosten fressen zu lassen. Kleine Gruppen und eine Community aufzubauen zählen zu den wunderschönen Erlebnissen eines Yogalehrenden, denn Menschen kennenlernen und beim Wachsen zu begleiten macht laut Knut viel mehr Freude als vor großen Mengen den Vorturner zu geben. Ein Studio in einer kleineren Location zu gründen und zu übersiedeln ist problemlos - ein Studio in einer großen Location zu starten und diese nicht oder nur ungenügend zu füllen, kann dich rasch finanziell (und nervlich) an deine Grenzen bringen.

Studiogründungen bringen auch stets ein breites Spektrum an Aufgaben und Kosten mit sich. Als selbstständiger Yogalehrer musst du dich auch mit den organisatorischen und finanziellen Pflichten auseinandersetzen. Dabei solltest du die Option einer Verwaltungssoftware bedenken. Diese wird dir Routineaufgaben abnehmen und viel Zeit sparen, die du wiederum für deine Kunden und für Yoga einsetzen kannst. Ein Yogastudio zu führen, ist nicht einfach, also sollte man jede Unterstützung in Betracht ziehen. 

Wecke den Gründer oder die Gründerin in dir!

Wenn du nach reiflicher Überlegung das Gefühl hast, dass der richtige Zeitpunkt für deine Studiogründung gekommen ist, wird es Zeit, an den nächsten Schritt zu denken: die Finanzierung! Aller Anfang ist schwer, das wissen wir. Um dir etwas entgegenzukommen, bieten wir dir an, kostenfrei die Vorteile unserer Studio Software kennenzulernen. Wenn sich dein Studio in der Gründungsphase befindet, kannst du dir zusätzlich den Gründerrabatt sichern!*

Mit unseren 7 Learnings von erfolgreichen Studios bekommst du noch dazu einen Ratgeber in die Hand, der dich bei der erfolgreichen Studioführung unterstützen soll. Durch die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Yoga Studios konnten wir einen tiefen Einblick in das Leben der Studiobesitzer gewinnen. Profitiere auch du von unserem Wissen und lerne aus den Erfahrungen anderer Studios.

 *Der Gründerrabatt wird nur gewährt, wenn sich dein Studio in der Gründungsphase bzw. drei Monate nach Eröffnung, befindet.

 

erfolgreiche Yogastudioführung 

Christina Eckerstorfer

Hi, ich bin Christina. Schreiben ist meine Leidenschaft, die ich auch bei Eversports ausleben kann. Neben Content Creation liebe ich es, beim Yoga oder Meditieren meine innere Ruhe zu finden.

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