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Social Media für Yogastudiobesitzer

Du bist ein neuer Yogalehrer und fühlst dich vielleicht ein wenig von Social Media überwältigt: Was solltest du posten und wie oft? Soziale Medien können wie ein entmutigendes Unterfangen erscheinen, aber mit ein wenig Sorgfalt wirst du sehen, dass soziale Medien für dein Unternehmen sehr nützlich sein können. Diese Tipps helfen dir dabei, den Stress bei Social Media abzubauen und dich auf deine Strategie zu konzentrieren.

1. Sei zuverlässig und entschlossen

Du musst deine sozialen Medien so verwenden, um deine Yogaschüler über das Geschehen auf dem Laufenden zu halten. Teile regelmäßig deine Workshops, Stundenpläne und Veranstaltungen – zumindest auf Facebook. Du könntest beispielsweise deinen Lehrplan für die Woche jeden Montag veröffentlichen. Selbst wenn deine Follower die Aktualisierungen in ihrem Feed kaum sehen, werden sie deine Seite besuchen, wenn sie nach bestimmten Informationen suchen – denn sie wissen, dass sie diese dort finden. Deshalb musst du konsequent sein. Wenn dein letztes Update vor ein paar Monaten erfolgt ist, werden die Leute deine Seite weder besuchen noch ernst nehmen.

Veranstaltungen und Workshops können auf Facebook ganz einfach mit Events geteilt werden.

2. Sei du selbst

Ein erfolgreicher Social Media Yogi zu sein bedeutet nicht unbedingt, dass du Bilder von dir machen musst. Stattdessen solltest du Bilder mit einem bestimmten Zweck posten. So bekommst du einen Stamm von Anhängern, die emotional in das investieren, was du zu bieten hast. Versuche auch nicht, perfekt zu sein! Sei real in deinen Beschreibungen und halte sie relevant. Das Posten eines Fotos von einem Handstand und einem Rumi-Zitat wurde zu oft gemacht. Mit der Verbreitung der sozialen Medien sehnen sich die Menschen auch immer mehr nach Authentizität. Aus diesem Grund wird Live-Video so beliebt. Es ist schwer, sich hinter einem perfekt zugeschnittenen Instagram-Foto zu verstecken, wenn du live vor der Kamera stehst.

3. Sprichst du in der Sprache deiner Schüler?

Fachjargon, den du und deine Yogalehrer-Freunde in Zertifizierung-Programmen gelernt haben – das ist deine Sprache. Und dann ist es so, dass deine Schüler ihre Hoffnungen, Träume, Wünsche, Bedürfnisse und Ängste ausdrücken. Das ist ihre Sprache. Deine Aufgabe ist es herauszufinden, wonach deine Schüler wirklich fragen, und dann zu beschreiben, wie du ihnen helfen kannst – in ihrer Sprache, nicht in deiner Sprache.

4. Verbinde dich

Social Media ermöglicht es dir, dich mit deinen Schülern und anderen Yogalehrern zu verbinden und eine tiefere Verbindung aufzubauen. Um deine Follower in den sozialen Medien zu fördern, musst du dich mit ihnen auseinandersetzen. Es ist nicht genug, schöne Fotos zu posten und einen gut gestalteten Instagram-Feed zu haben. Suche nach anderen Yoga Facebook Konten, die dir gefallen und folge ihnen, kommentiere Beiträge und erstelle eine Community. Baue Online-Freundschaften mit Menschen aus dem Yoga Bereich auf. Teile deine Leidenschaft mit deiner Community.

5. Wiederholen, was funktioniert

Alle wichtigen sozialen Netzwerke verfügen über eine Analysefunktion, mit der du einen Einblick in deine Follower gewinnen kannst – welche Arten von Inhalten sie gerne lesen und teilen, wann sie in sozialen Medien am aktivsten sind, ihre demografischen Merkmale und so weiter. Wenn dein Studio bereits auf Facebook und Pinterest ist, hast du vielleicht deine Insights und Analytics ausgecheckt. Es kann einige Zeit dauern, bis dies richtig ist, aber wenn du eine Zeit lang auf Social Media konsistent gepostet hast, kannst du definitiv einige Daten zur Überwachung und Verwendung als Richtlinie haben, um deine Ergebnisse zu maximieren. Wenn deine Analyse beispielsweise angibt, dass die meisten deiner Follower während des Zeitraums von 15 bis 16 Uhr online sind, kannst du deine Updates in diesem Zeitraums planen, um möglichst viele Nutzer zu erreichen.

Analyse-Tools sind für jedes Studio nützlich, um den Erfolg der Posts untersuchen zu können.

6. Mache dich mit Social-Media-Werbung vertraut

Social-Media-Werbung hat einen langen Weg zurückgelegt. Facebook-Werbung ist eine großartige Möglichkeit, Traffic auf deine Website zu bringen, ohne viel Geld auszugeben. Die Plattform ermöglicht Unternehmen, sehr spezifisch auf ihre Zielgruppe einzugehen. Möchtest du Yogis zwischen 18 und 25 Jahren in Wien ansprechen? Facebook kann dieses Publikum liefern. Schon für einige Euro täglich kannst du deinen Studio-Namen bekannter machen und potenzielle Mitglieder auf deine Yoga-Facebook-Seite bringen.

7. Messe dein Wachstum, nicht deine Follower

Du hast deine ersten paar hundert Likes auf Facebook oder Instagram und die Leute mögen deine Posts und kommentieren sie vielleicht sogar. Jetzt fragst du dich vielleicht: “Woher weiß ich, ob das gut ist?“ Lass uns das klären: Es spielt keine Rolle, wie viele Follower du in sozialen Netzwerken hast! Vergleiche dich nicht mit Yogalehrern mit einer größeren Anhängerschaft in den sozialen Medien. Dein Wert als Yogalehrer kann nicht daran gemessen werden, wie viele Menschen deiner Yoga-Facebook-Seite in den letzten 24 Stunden geliked haben. Es ist nicht so wichtig, dass du deine Zahlen verfolgst. Du solltest dich mehr darauf konzentrierst, die wichtigen Dinge zu verfolgen, damit du deine Zeit nicht verschwendest. Schaue dir die Entwicklung von einem Monat zum nächsten an – mit anderen Worten dein Wachstum. Schau dir an, was du vielleicht anders gemacht hast und wo du deine Posts verbessern kannst, wenn dein Wachstum nachlässt und feiere, wenn du mehr Follower bekommst.

 

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Haris Dervisevic

Hi, ich bin Haris. Durch meine Passion für das Tippen und Filmen habe ich mich als Content Creator ganz dem Büroalltag verschrieben. Sport hilft mir jedoch, mich darin nicht zu verlieren, sei es am Streetcourt oder am Beachvolleyballplatz.

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