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Selbständig als Yogalehrer - diese 5 Dinge musst du beachten!

Viele träumen davon, die Wenigsten erreichen das Ziel. Selbstständigkeit ist der Wunsch vieler Yoginis und Yogis. Es erweist sich jedoch oftmals als große Herausforderung, die Leidenschaft zum profitablen Beruf zu machen. Dabei spielt eine Vielzahl an Faktoren mit, die wir hier in wenigen Punkten für dich zusammengefasst haben. Wie ist es mit Yogalehrer Ausbildungen in meiner Umgebung? Wie hoch ist ein Yogalehrer Gehalt? Was macht einen einzigartigen Yogakurs? Viele dieser Fragen könnten dich bereits beschäftigen. Falls du also selbst den Wunsch hast, als Yogalehrer selbstständig zu werden, solltest du genau diese Dinge bedenken!

1. Finde deine Spezialisierung

Yoga. Als ExpertIn ist dir ohnehin bewusst, dass das ein sehr breit gefächerter Begriff ist. Man ist also nicht einfach YogalehrerIn, sondern vielleicht Kundalini-, Anusara- oder Jivamukti-LehrerIn. Eine Spezialisierung ist unentbehrlich. Als YogalehrerIn solltest du ExpertIn in einem Gebiet sein und deinen SchülerInnen das Gefühl geben, bei ihrem gewünschten Yogastil den bestmöglichen Unterricht genießen zu dürfen. Findest du keine Spezialisierung, bist du vielleicht nur Allrounder und kannst Manches nur mäßig gut. Das solltest du als zukünftig selbständiger Yogalehrer oder selbstständige Yogalehrerin definitiv vermeiden.

Rising High bietet sowohl Yoga als auch Poledance an - kreativ und einzigartig.

Nicht nur dein Unterricht an sich wird dadurch qualitativer, auch deine Marktchancen erhöhen sich durch deine Spezialisierung drastisch. Gestalte dein Angebot so einzigartig wie möglich, um deine Konkurrenz zu minimieren. So sicherst du dir den Erfolg als YogalehrerIn.

Fazit: Finde einen Yogastil, der zu dir passt und in dem du dich am wohlsten fühlst. Werde ExpertIn in deinem Gebiet und biete somit professionellen Unterricht an, damit du aus der Masse heraus stichst und als beste Option für deinen Stil in deiner Umgebung bekannt werden kannst.

2. Marktanalyse und Chancenerhöhung

Bereits jetzt sollte dir klar sein, dass du nicht einfach darauf los unterrichten solltest. Du denkst vermutlich schon über deine Spezialisierung nach und hast sie sogar schon, weil du seit langer Zeit deinen persönlichen Favoriten hast. Nun solltest du aber trotzdem nichts überstürzen. Egal wo du dich momentan befindest oder wo du geplant hast, als YogalehrerIn tätig zu werden, solltest du unbedingt eine Marktanalyse anstellen. Keine Sorge, dafür musst du kein Wirtschaftsgenie sein. Sieh dir dazu einfach alle Angebote in deiner Umgebung an. Lässt sich ein Muster erkennen? Wie bereits oben erwähnt, könnte es der Fall sein, dass ein Yogastil besonders gut gedeckt ist und gar kein Bedarf mehr herrscht. Dann solltest du dir überlegen, ob es eine gute Idee wäre, dort noch einen draufzulegen.

Was also tun? Dafür gibt es lediglich zwei Möglichkeiten. Willst du als YogalehrerIn selbständig und erfolgreich werden, solltest du dein Angebot einzigartig machen. Biete etwas an, das sonst niemand anbietet. Das kann einerseits daran liegen, dass du der oder die einzige Ashtanga YogalehrerIn in deiner Umgebung bist und somit Interessierte ohne Konkurrenz zu dir lockst. Es kann andererseits auch funktionieren, wenn dein Angebot gewisse Twists aufweist. Hier solltest du deine Kreativität spielen lassen. Ist dein Yogaraum besonders und vielleicht sogar untypisch gestaltet? Bietest du gewisse Extras zu deinen Yogakursen an? Ein gutes Beispiel dafür ist das Yogastudio RE:TREAT, das Yoga, Mediation und veganes Essen miteinander vereint. Solche Kleinigkeiten können schon einen großen Unterschied bei der Entscheidung von KundInnen sein.

Das RE:TREAT bietet Yoga, Meditation und veganes Essen an. Die perfekte Kombination, wenn es um Entspannung und Gesundheit geht.

Fazit: Sieh dir deine mögliche Konkurrenz an und suche nach Marktlücken. Vielleicht gibt es einen Yogastil, der in deiner Umgebung noch gar nicht gedeckt wird. Wenn du dich für einen Stil mit viel Konkurrenz entscheidest, solltest du versuchen, dein Angebot so einzigartig wie möglich zu machen. So hast du in jedem Markt gute Chancen auf viel Kundschaft.

3. Yogalehrer Ausbildungen - ein teures Unterfangen

Geld ist nicht gerade ein von der Yoga Philosophie vertretener Wert. Dennoch ist es ein einflussreicher Faktor auf dem Weg zur Selbständigkeit als YogalehrerIn. Du solltest dir also definitiv Gedanken über deine Yogalehrer Ausbildung machen. Viele Angebote weisen oft sehr hohe Preise auf und schließen unterschiedliche Leistungen ein. Die Regel hier ist wie mit den meisten anderen Ausbildungen auch: Teuer ist nicht immer besser. Suche nach einer zu deinen Bedürfnissen passenden Ausbildung.

Ist die Ausbildung einmal abgeschlossen, hast du eine Bestätigung für deine Expertise. Du wirst dir aber schon von Beginn an vielleicht die berühmte Frage gestellt haben: Wie hoch ist eigentlich ein YogalehrerInnen Gehalt? Darüber wird viel diskutiert und eine eindeutige Antwort gibt es nicht. Wir haben uns aber auch damit schon in einem unserer Blogartikel beschäftigt.

4. Yoga Marketing - lasse die Leute von dir wissen

YogalehrerIn mit einem eigenen Yogastudio sein ist ja schön und gut, hilft aber niemandem etwas, wenn man nicht davon erfährt. Vielleicht banal, wird aber oft vergessen. Marketing ist nicht nur etwas für Experten, sondern kann von jedem und jeder bis zu einem gewissen Grad effektiv ausgeführt werden.

Die Maßnahmen können gerade in Zeiten von Social Media leicht umgesetzt werden. Social Media Marketing ermöglicht es, mit keinem oder sehr geringem Kapital eine Vielzahl an Usern mit passenden Interessen in bestimmten Umgebungen zu erreichen und die eigene Marke bekannt zu machen. Gerade in Zeiten großer Konkurrenz sollte man nichts dem Zufall überlassen.

Denke also über Marketing Maßnahmen nach, die für dich und dein Studio in Frage kommen. Wir haben auch zu diesem Thema passende Artikel, die dir weiterhelfen können, dein Yoga Marketing zu verbessern!

5. Kläre alle rechtlichen Dinge

Wenn es darum geht, Geld zu verdienen, gibt es immer rechtliche Dinge zu klären. Jene können, abhängig von der Tätigkeit, kompliziert oder einfach zu regeln sein. Als YogalehrerIn brauchst du dir hier keine Sorgen machen. Wir haben versucht, die wichtigsten Punkte für dich zusammenzufassen.

Bist du als YogalehrerIn ohne eigenem Studio tätig?

Wenn die Antwort ja lautet, dann musst du dir keine Sorgen über einen Gewerbeschein machen. Als YogalehrerIn fällst du unter die Kategorie "Freiberufliche" und musst somit nur deine Einnahmen versteuern lassen. Melde dich also lediglich beim Finanzamt an und vergiss nicht, deine Einnahmen in deine Einkommensteuererklärung einfließen zu lassen.

Hast du ein eigenes Studio?

Hast du jedoch ein eigenes Studio, kann sich die Sache ändern, muss es aber nicht unbedingt. Wenn du in einem eigenen Studio unterrichtest, ist das noch kein Grund für einen Gewerbeschein. Bietest du aber in deinem Studio noch andere Leistungen oder sogar Waren an, benötigst du einen Gewerbeschein für dein Studio. Dabei kann es sich um Waren wie Yogakleidung, Schmuck oder Bücher handeln, aber auch Reisen fallen unter ein solches Angebot. Solltest du also vorhaben, so etwas anzubieten, solltest du dich erkundigen und falls nötig einen Gewerbeschein beantragen.

Das Rising High bietet neben seinen Kursen auch einen kleinen Shop mit Yogakleidung und anderen Waren an.

Denke an eine Versicherung

Beim Unterricht kann einiges passieren. Es könnte sein, dass sich SchülerInnen verletzen, etwas kaputt geht oder beschädigt wird. Um hohe Kosten zu verhindern, solltest du dir eine Berufshaftpflichtversicherung überlegen. So bist du sicher vor unerwarteten Kosten und kannst deinen Yogaunterricht beruhigt führen.

Auf den ersten Blick mag es vielleicht nach viel Mühe aussehen, bis man reines Gewissens an das Unterrichten gehen kann. Hast du dir aber erst einmal einen Überblick gemacht, wird das Abklären aller rechtlichen Dinge kein Problem darstellen.

Der Selbständigkeit als Yogalehrer einen Schritt näher

Der letzte Schritt in die Selbständigkeit liegt letztendlich bei dir. Wenn du deine Leidenschaft mit anderen teilen willst und Yoga vielleicht sogar zu deinem Hauptberuf machst, solltest du die hier behandelten Dinge beachten und dich gut vorbereiten. Den wichtigsten Tipp haben wir uns jedoch bis zum Schluss aufgehoben:

 

Verliere nie die Freude an Yoga!

 

In jeder Branche kann es dazu kommen, dass man die Leidenschaft am Hobby verliert, wenn es zum Beruf wird. Praktiziere deshalb selbst auch weiterhin Yoga, bilde dich weiter und erinnere dich stets daran, warum du überhaupt Yoga machst. So kannst du Yoga zu deinem Beruf machen und die Freude, die es dir bereitet, mit anderen teilen.

 

Studio Superstar 

 

 

Haris Dervisevic

Hi, ich bin Haris. Durch meine Passion für das Tippen und Filmen habe ich mich als Content Creator ganz dem Büroalltag verschrieben. Sport hilft mir jedoch, mich darin nicht zu verlieren, sei es am Streetcourt oder am Beachvolleyballplatz.

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