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10 Social Media Tipps um dein Studio einzigartig zu machen

3,5 Milliarden Menschen haben Zugang zum Internet. Knapp 2,5 Milliarden verbringen ihre Freizeit auf Social Media Kanälen wie Facebook und Instagram, teilen Fotos und Videos und verfolgen das Leben ihrer Freunde oder von berühmten Persönlichkeiten. Du führst ein Studio und bist noch nicht auf Social Media? Dann solltest du noch einmal darüber nachdenken, ob du dir so ein großes Potenzial entgehen lassen willst. Wenn du bereits auf Social Media Kanälen tätig bist, dann findest du hier hilfreiche Social Media Tipps und Tricks, die deinen Auftritt noch weiter verbessern und dich zu einem Social Media Experte machen.

Laut einer Studie des Content Marketing Institutes in den USA verwenden nahezu alle Unternehmen Social Media Kanäle für Marketing-Zwecke. Heutzutage ist Social Media Marketing bereits kein Phänomen mehr, sondern eher ein unentbehrliches Werkzeug. 94 Prozent der befragten Unternehmen konnten eine Facebook-Seite vorweisen. Somit steht der König aller Social Media Kanäle auch im B2C-Bereich an der Spitze der Nutzerzahlen. Instagram weist in der Studie ebenfalls stolze 62 Prozent auf. Gerade Unternehmen mit Potenzial für anschauliche Fotos - wie beispielsweise Studios - zählen sich hier dazu. Aber selbst wenn fast alle Unternehmen Social Media verwenden, würden nur 66 Prozent ihre Aktivitäten als effektiv bezeichnen. Das kann an vielerlei Gründen liegen. Wir haben die Wichtigsten recherchiert und wollen dir dabei helfen, auf Social Media effektiv und effizient zu arbeiten, damit kein Post umsonst war.

1. Was genau soll man als Studio auf Facebook und Instagram teilen?

Auf Instagram können Fotos und Videos von Klassen und Kursen geteilt werden.

Auf Instagram können Fotos und Videos von Klassen und Kursen geteilt werden. 

Diese Frage stellt sich jeder und jede StudiobesitzerIn zu Beginn. Ist man nicht bereits in den Trends und Tools der Social Media Kanäle geübt, stellt sich die Frage "Was?" bereits als erste Herausforderung dar. Dabei ist die Antwort vor deiner Nase.

Es ist dein Studio und was es verkörpert. Werte wie Selbstfindung, Grenzüberwindung, Gemeinschaft und Spaß sind es, die Menschen in dein Studio führen. Genau solche Werte sollten in deinen Social Media Aktivitäten spürbar sein.

Bevor du jedoch einfach darauf losteilst, solltest du dir unbedingt darüber Gedanken machen, mit wem du deine Inhalte eigentlich teilen willst. Stichwort Zielgruppendefinition. Erkundige dich, was deine KundInnen interessiert, welche Hobbys sie verfolgen und was ihnen wichtig ist. Je mehr du über dein zukünftiges Publikum weißt, desto leichter wird dir das Erstellen von Inhalten für Social Media fallen. Das bildet schlussendlich den Grundbaustein deines ganzen Social Media Marketings. Sobald du weißt, was deine Follower interessiert, kannst du dich an den praktischen Teil machen.

Poste kommende Events, Fotos und Videos aus deinen Klassen und Kursen, stelle deine SchülerInnen vor und teile, was sie über dein Studio sagen. Halte deine KundInnen über dein Studio am Laufenden und zeig anderen, was dein Studio besonders macht. Sei dabei natürlich und ehrlich. So kannst du Menschen auf dich aufmerksam machen und ihre Neugier wecken.

2. Sei zuverlässig und entschlossen

Du musst deine sozialen Medien so verwenden, um deine Yogaschüler über das Geschehen auf dem Laufenden zu halten. Teile regelmäßig deine Workshops, Stundenpläne und Veranstaltungen – zumindest auf Facebook. Du könntest beispielsweise deinen Lehrplan für die Woche jeden Montag veröffentlichen. Selbst wenn deine Follower die Aktualisierungen in ihrem Feed kaum sehen, werden sie deine Seite besuchen, wenn sie nach bestimmten Informationen suchen – denn sie wissen, dass sie diese dort finden. Deshalb musst du konsequent sein. Wenn dein letztes Update vor ein paar Monaten erfolgt ist, werden die Leute deine Seite weder besuchen noch ernst nehmen.

Veranstaltungen und Workshops können auf Facebook ganz einfach mit Events geteilt werden.

Veranstaltungen und Workshops können auf Facebook ganz einfach mit Events geteilt werden. 

3. Sei du selbst

Ein erfolgreicher Social Media Yogi zu sein bedeutet nicht unbedingt, dass du Bilder von dir machen musst. Stattdessen solltest du Bilder mit einem bestimmten Zweck posten. So bekommst du einen Stamm von Anhängern, die emotional in das investieren, was du zu bieten hast. Versuche auch nicht, perfekt zu sein! Sei real in deinen Beschreibungen und halte sie relevant. Das Posten eines Fotos von einem Handstand und einem Rumi-Zitat wurde zu oft gemacht. Mit der Verbreitung der sozialen Medien sehnen sich die Menschen auch immer mehr nach Authentizität. Aus diesem Grund wird Live-Video so beliebt. Es ist schwer, sich hinter einem perfekt zugeschnittenen Instagram-Foto zu verstecken, wenn du live vor der Kamera stehst.

Auf Instagram können sowohl Posts, kurze Stories und Live-Videos veröffentlich werden.

Yoga ist auf Instagram sehr beliebt und kann auf viele Arten genutzt werden.

4. Sprichst du in der Sprache deiner Schüler?

Fachjargon, den du und deine Yogalehrer-Freunde in Zertifizierung-Programmen gelernt haben – das ist deine Sprache. Und dann ist es so, dass deine Schüler ihre Hoffnungen, Träume, Wünsche, Bedürfnisse und Ängste ausdrücken. Das ist ihre Sprache. Deine Aufgabe ist es herauszufinden, wonach deine Schüler wirklich fragen, und dann zu beschreiben, wie du ihnen helfen kannst – in ihrer Sprache, nicht in deiner Sprache.

5. Verbinde dich

Social Media ermöglicht es dir, dich mit deinen Schülern und anderen Yogalehrern zu verbinden und eine tiefere Verbindung aufzubauen. Um deine Follower in den sozialen Medien zu fördern, musst du dich mit ihnen auseinandersetzen. Es ist nicht genug, schöne Fotos zu posten und einen gut gestalteten Instagram Feed zu haben. Suche nach anderen Yoga Facebook Konten, die dir gefallen und folge ihnen, kommentiere Beiträge und erstelle eine Community. Baue Online-Freundschaften mit Menschen aus dem Yoga Bereich auf. Teile deine Leidenschaft mit deiner Community.

Auf Facebook können Inhalte von Yoga Kursen mit Fans geteilt werden.

Fotos von Yogakursen können mit Markierungen versehen werden, um Kunden und Fans zur Interaktion anzuregen und eine Verbindung zur Community herzustellen.
 

6. Nicht nur Teilen, sondern auch Planen

Das Tolle an Social Media ist ja, dass man immer und von überall Inhalte mit Freunden und Fans teilen kann. Das geht natürlich spontan und vor allem dann, wenn sich ein besonderes Ereignis dafür anbietet. Wenn du deine Facebook-Seite oder dein Instagram-Konto aber noch besser machen willst, solltest du dich mit Werkzeugen zur Planung und Organisierung von Posts vertraut machen. Einer der bedeutendsten Grundsätze für effektives Social Media ist nämlich Regelmäßigkeit. Wenn du möchtest, dass User deine Inhalte sehen und dich online wahrnehmen, solltest du regelmäßig Beiträge teilen, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Finden deine Beiträge auch noch gefallen, werden deine Fans und Follower neue Beiträge erwarten. Dem kann mit einem einfachen Trick geholfen sein.

Facebook bietet beispielsweise die Möglichkeit, Inhalte im Voraus zu planen. Dazu musst du lediglich einen Beitrag erstellen und einen späteren Zeitpunkt festlegen. So kannst du bereits Tage oder sogar Wochen im Voraus deine Facebook-Seite mit Inhalten füllen und musst dich so nicht mehr ununterbrochen darum kümmern. Es vereinfacht die Prozesse und spart dir somit viel Zeit.

Facebook bietet die Möglichkeit, veröffentlichte und geplante Beiträge einzusehen.

In den Beitragsoptionen auf Facebook gibt es eine Übersicht aller veröffentlichten und geplanten Beiträge.

Instagram selbst bietet diese Option zwar nicht in der App selbst, es gibt jedoch andere kostenlose Tools, die solche Automatisierungen ermöglichen. Later bietet die Möglichkeit, Fotos hochzuladen und Instagram Posts zu planen. Dabei kann der Post gänzlich erstellt werden, samt Beschreibung und Hashtags.

Lass deiner Kreativität freien Lauf und halte deine Social Media Kanäle immer up to date!

7. Wiederholen, was funktioniert

Alle wichtigen sozialen Netzwerke verfügen über eine Analysefunktion, mit der du einen Einblick in deine Follower gewinnen kannst – welche Arten von Inhalten sie gerne lesen und teilen, wann sie in sozialen Medien am aktivsten sind, ihre demografischen Merkmale und so weiter. Wenn dein Studio bereits auf Facebook und Pinterest ist, hast du vielleicht deine Insights und Analytics ausgecheckt. Es kann einige Zeit dauern, bis dies richtig ist, aber wenn du eine Zeit lang auf Social Media konsistent gepostet hast, kannst du definitiv einige Daten zur Überwachung und Verwendung als Richtlinie haben, um deine Ergebnisse zu maximieren. Wenn deine Analyse beispielsweise angibt, dass die meisten deiner Follower während des Zeitraums von 15 bis 16 Uhr online sind, kannst du deine Updates in diesem Zeitraums planen, um möglichst viele Nutzer zu erreichen.

Facebook bietet ein einfaches Tool zur Analyse der eigenen Yoga Facebook Seite.

Unter dem Tab "Statistiken" können zahlreiche Zahlen der eigenen Yoga Facebook Seite analysiert werden.

8. Mache dich mit Social-Media-Werbung vertraut

Social Media Werbung hat einen langen Weg zurückgelegt. Facebook-Werbung ist eine großartige Möglichkeit, Traffic auf deine Website zu bringen, ohne viel Geld auszugeben. Die Plattform ermöglicht Unternehmen, sehr spezifisch auf ihre Zielgruppe einzugehen. Möchtest du Yogis zwischen 18 und 25 Jahren in Wien ansprechen? Facebook kann dieses Publikum liefern. Schon für einige Euro täglich kannst du deinen Studio-Namen bekannter machen und potenzielle Mitglieder auf deine Yoga-Facebook-Seite bringen.

Mit dem Werbeanzeigenmanager von Facebook können schnell und einfach Anzeigen für Yogstudios geschalten werden.

Mit dem Werbeanzeigenmanager auf Facebook lässt sich schnell und einfach Werbung für dein Yogastudio schalten. 

9. Messe dein Wachstum, nicht deine Follower

Du hast deine ersten paar hundert Likes auf Facebook oder Instagram und die Leute mögen deine Posts und kommentieren sie vielleicht sogar. Jetzt fragst du dich vielleicht: “Woher weiß ich, ob das gut ist?“. Lass uns das klären: Es spielt keine Rolle, wie viele Follower du in sozialen Netzwerken hast! Vergleiche dich nicht mit Yogalehrern mit einer größeren Anhängerschaft in den sozialen Medien. Dein Wert als Yogalehrer kann nicht daran gemessen werden, wie viele Menschen deiner Yoga-Facebook-Seite in den letzten 24 Stunden geliked haben. Es ist nicht so wichtig, dass du deine Zahlen verfolgst. Du solltest dich mehr darauf konzentrierst, die wichtigen Dinge zu verfolgen, damit du deine Zeit nicht verschwendest. Schaue dir die Entwicklung von einem Monat zum nächsten an – mit anderen Worten dein Wachstum. Schau dir an, was du vielleicht anders gemacht hast und wo du deine Posts verbessern kannst, wenn dein Wachstum nachlässt und feiere, wenn du mehr Follower bekommst.

10. Lade dir unseren Social Media Ratgeber für Studiobesitzer runter

Mit den bereits angesprochenen Tipps kannst du bereits einiges aus deinen Social Media Accounts holen. Doch das war lange nicht alles. Social Media ist ein riesiges Spielfeld, auf dem es einiges zu tun und entdecken gibt. Wenn du also noch viel detailliertere Tipps und Tricks für dein Social Media Know-How suchst, solltest du unbedingt unseren Ratgeber "Studio Superstar: Der Social Media Ratgeber für Studiobesitzer". Dort erfährst du noch mehr über wichtige Gründsätze für erfolgreiches Social Media Marketing, detaillierte Schritte zur Zielgruppendefinition und anderen nützlichen Tipps für deinen Social Media Auftritt!

 

Studio Superstar - Social Media eBook 

Haris Dervisevic

Hi, ich bin Haris. Durch meine Passion für das Tippen und Filmen habe ich mich als Content Creator ganz dem Büroalltag verschrieben. Sport hilft mir jedoch, mich darin nicht zu verlieren, sei es am Streetcourt oder am Beachvolleyballplatz.

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